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Hildegard Höhlich

Das Handelsblatt hat Ihre bei der Leserschaft sehr beliebte Reihe „Trendviertel“ veröffentlicht, wo jährlich die Wohnungsmärkte in 15 Großstädten analysiert werden. In diesem Jahr wurden neben den Top-7-Städten die Wohnungsmärkte von Hannover, Bremen, Regensburg, Dresden, Münster, Osnabrück, Freiburg und Leipzig vorgestellt.

Bei den Recherchen wurde das Handelsblatt das fünfte Mal in Folge von vdpResearch unterstützt. Sowohl die Daten als auch die Karten wurden von uns zur Verfügung stellt. Das Handelsblatt hat sich für eine langfristige Zusammenarbeit mit vdpResearch entschieden, da die ermittelten Preise auf tatsächlichen Transaktionspreisen und nicht auf Angebotspreisen basieren.

Alle Artikel zusammengefasst in einem pdf finden Sie hier.


Frankfurt Skyline
Thomas Hofer
Dr. Franz Eilers

Führt man sich die aktuelle Büromarktentwicklung in Deutschland vor Augen, so ist es einmal mehr geboten, zwischen dem Flächenmarkt und dem Investmentmarkt zu unterscheiden. Der Flächenmarkt, auf dem Büros von Eigentümern gegen Miete angeboten und von Unternehmen nachgefragt werden, ist gegenwärtig in guter Verfassung. Auch die Perspektiven erscheinen so positiv wie lange nicht mehr.
Für den Investmentmarkt kann dies jedoch nur eingeschränkt behauptet werden. Hier werden nicht Nutzungsrechte an Büroflächen angeboten und nachgefragt, sondern Eigentumsrechte an bestehenden Büroobjekten gehandelt. Zweifelsohne boomt der Investmentmarkt derzeit. Doch Boomphasen sind nicht selten mit inflatorischen Entwicklungen verbunden und es stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, ob das Wachstum der letzten Jahre – ohne in Preisübertreibungen zu münden – anhalten kann.
Im neuen Spotlight wird die Büromarktentwicklung sowohl im Hinblick auf den Flächen- als auch den Investmentmarkt beschrieben. In Verbindung mit dem Flächenmarkt werden wir darüber hinaus auch auf die Neubautätigkeit eingehen und zudem darstellen, wieviel Eigen- und Fremdkapital in den letzten Jahren für den Erwerb und den Bau von Büroimmobilien aufgebracht wurde.

Der vollständige Artikel wird Ihnen hier als Download zur Verfügung gestellt.


Landwirtschaft
Dr. Franz Eilers

Für Kreditinstitute und Bausparkassen stehen nun auch die Ergebnisse des Monitoring 2017 für landwirtschaftliche Flächen zur Verfügung. Mit dem Monitoring der vdpResearch GmbH überwachen mehr als 90 % der in Deutschland tätigen Kreditinstitute ihre Immobilienwerte und werden damit den Anforderungen des Artikel 208 (3) der Capital Requirement Regulation (CRR) gerecht. Die Überwachung kann grundsätzlich mittels geeigneter statistischer Methoden erfolgen.

Falls Sie Interesse an diesen Daten haben, wenden Sie sich bitte an service@vdpresearch.de

Link: https://www.immobilienmarktmonitoring.de


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Hildegard Höhlich

vdpResearch und die Hypoport AG werden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Dahinter stehen die Ziele, Effizienz, Transparenz und Verlässlichkeit bei Immobilienbewertungen weiter zu erhöhen.
Hypoport wird erstens die von vdpResearch betriebene computerunterstützte Wertindikation in die Finanzierungs-Marktplätze EUROPACE, FINMAS und GENOPACE integrieren. Zweitens stellt vdpResearch das den regulatorischen Anforderungen gerecht werdende Bewertungssystem CIB+ für die Sachverständigen der Banken bereit, sodass medienbruchfreie Immobilienbewertungen möglich sind.
Die Qualität der Bewertungsdaten ist für computerunterstützte Immobilienbewertungen von herausragender Bedeutung. Grundlage der von vdpResearch ermittelten Bewertungsdaten ist die Transaktionsdatenbank. Derzeit liefern bereits über 600 Kreditinstitute in diese Datenbank ein. Durch die Zusammenarbeit von vdpResearch und Hypoport wird diese statistische Basis nochmals erweitert.
Die vdpResearch-Anwendungen zur Markt- und Beleihungswertermittlung sind eingebunden in das umfangreiche Leistungsangebot der HypService GmbH. Hierzu zählen zum Beispiel Besichtigung und Dokumentenbeschaffung. Alles in allem entsteht ein umfassendes System der digitalen Immobilienbewertung. Damit wird der Kreditgeschäftsprozess weiter an Effizienz gewinnen.


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Andreas Kunert

Der Aufwärtstrend am Immobilienmarkt setzte sich im 2. Quartal 2017 weiter fort. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnete der Gesamtindex ein Plus von 5,9 %. Ursächlich für diesen Preisanstieg waren insbesondere die Märkte für Mehrfamilienhäuser und für Büroimmobilien. Diese beiden Assetklassen standen nach wie vor sowohl bei deutschen als auch ausländischen institutionellen Anlegern hoch im Kurs. Auch bei privaten Immobilienkäufern war die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Eigenheimen ungebrochen hoch. Zeichen für eine Trendwende sind bis zum Jahresende nicht ersichtlich.

Die Preise für deutsche Wohnimmobilien verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von 6 %, wobei sich selbst genutztes Wohneigentum um 5,3 % verteuerte. Ungebrochen hoch ist nach wie vor die Nachfrage nach Eigentumswohnungen, die bevorzugt in Metropolregionen und in beliebten Universitätsstädten gekauft wurden. Hier überstieg die Nachfrage das Angebot, zumal auch die Neubautätigkeit nur unzureichend in der Lage war, die Nachfrage zu stillen. In der Folge verteuerten sich die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum 2. Quartal 2016 um 6,4 %. Ähnlich sieht die Lage auf dem Markt für Eigenheime aus, deren Preise im gleichen Zeitraum mit 4,8 % etwas schwächer gestiegen sind als die der Eigentumswohnungen. Deutlich stärker wird der Preisanstieg am Wohnungsmarkt von der Entwicklung bei Mehrfamilienhäusern dominiert. Attraktiv und sehr nachgefragt waren vor allem Investments in den Metropolregionen mit der Folge, dass die Kaufpreise um 6,7 % zulegten, während die Renditen, gemessen am Liegenschaftszinssatzindex für Mehrfamilienhäuser, um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahresquartal sanken. Im selben Zeitraum sind die Neuvertragsmieten um 2,9 % gestiegen als Ausdruck der anhaltend hohen
Nachfrage nach Mietwohnraum.

Auch der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt bleibt weiterhin im Fokus der in- und ausländischen Anleger. Der entsprechende Index stieg gegenüber dem 2. Quartal 2016 um 5,5 %. Niedrige Zinsen und hohe Liquidität führten zu einer starken Nachfrage. Zusätzlich dürfte die Ansicht vieler Investoren, die Deutschland als sicheren Hafen im rauen internationalen Gewässer sehen, der Nachfrage nach Gewerbeimmobilien zusätzliches Momentum verliehen haben.

Vor allem Büroimmobilien, deren Kapitalwerte um 7,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen sind, waren bei Investoren gefragt. Die sehr hohe Nachfrage hatte zur Folge, dass sich die Renditekompression weiter verstärkt hat. Der Liegenschaftszinssatzindex ist entsprechend um 4,2 % gesunken. Auf dem Vermietungsmarkt für Büroflächen war die Nachfrage aufgrund der positiven Beschäftigungsentwicklung in einem soliden wirtschaftlichen Umfeld weiterhin auf einem hohen Niveau. Oftmals traf die Nachfrage auf ein zu geringes Angebot mit dem Ergebnis, dass die Büromieten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 % gestiegen sind.

Die Preise für Einzelhandelsimmobilien verteuerten sich im Vergleich zu den anderen Immobilienmarktsegmenten nur leicht um 1,5 %. Auch in diesem Marktsegment war die Nachfrage seitens der Investoren weiterhin hoch mit der Folge, dass der Liegenschaftszinssatzindex um 1 % gesunken ist. Die Neuvertragsmieten für Einzelhandelsflächen sind im gleichen Zeitraum um 0,6 % gestiegen.

Selbst genutztes Wohneigentum: +5,3 %*
Mehrfamilienhäuser: +6,7 %*
Büroimmobilien: +7,5 %*
Einzelhandelsimmobilien: +1,5 %*
* gegenüber Vorjahresquartal

 


Alle Indizes werden von der vdpResearch GmbH im Auftrag des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) auf der Grundlage einer umfassenden Transaktionsdatenbank, welche die Transaktionen der teilnehmenden Finanzinstitute enthält, berechnet. Die Indizes werden quartalsweise veröffentlicht. Weiterführende Informationen bezüglich der Berechnung der einzelnen Indizes finden sich auf der Webseite der vdpResearch GmbH unter www.vdpresearch.de/vdp-immobilienpreisindizes/.

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