Zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilien bestehen jedoch deutliche Unterschiede. Das zeigen die Ergebnisse unseres Monitorings, das Nutzer nun bereit steht.
Monitoring-Zahlen für 2025 verfügbar – Preise steigen in allen Objektarten leicht
Die Preise stiegen in allen Objektarten, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilien. Das zeigen die Ergebnisse des Monitorings der vdpResearch, die wir kürzlich für registrierte Nutzer unter www.immobilienmarktmonitoring.de bereitgestellt haben.
Das Monitoring überwacht seit 2007 die Entwicklung der Preise auf den Immobilienmärkten in Deutschland. Grundlage bildet die Marktschwankungsdatenbank, die sich aus der Transaktionsdatenbank der vdpResearch sowie der Zentralen Immobilienmarktdatenbank der Sparkassenfinanzgruppe (ZIMDB) speist. Je nach Objektart sind zwischen 60 und 70 % aller Immobilientransaktionen in Deutschland erfasst; über 90 % der in Deutschland ansässigen Kreditinstitute nutzen das Monitoring. Für acht Objektarten erfasst vdpResearch auf der Ebene von PLZ-Bereichen einmal im Jahr die Preisveränderungen. Dadurch kann festgestellt werden, ob die Immobilien im Sicherheitenportfolio der Kreditinstitute einer Überprüfung und ggf. Neubewertung bedürfen.
Am stärksten fiel der Anstieg bei Mehrfamilienhäusern aus, deren Kapitalwerte um 4,6 % zunahmen. Auch Eigentumswohnungen (+2,5 %) sowie Ein- und Zweifamilienhäuser (+2,2 %) verzeichneten wieder Preiszuwächse. Im gewerblichen Bereich war die Erholung schwächer ausgeprägt. Büroimmobilien (+1,2 %), Einzelhandelsimmobilien (+1,5 %) sowie Produktions-, Lager- und Logistikimmobilien (+1,3 %) verzeichneten gegenüber 2024 nur moderate Wertzuwächse.
Die Auswertungen vermitteln ein regional differenziertes und aktuelles Bild objektartspezifischer Preisschwankungen auf den Immobilienmärkten in Deutschland und können als repräsentativ für das regionale und bundesweite Marktpreisgeschehen angesehen werden. Weitere Infos zum Monitoring