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Handelsblatt veröffentlicht Trendviertel-Reihe 2026

Welches Viertel ist begehrt? Wie entwickeln sich die Preise? Heute startet die Handelsblatt-Serie „Trendviertel“. Bereits zum 15. Mal haben wir Daten zu den Wohnungsmärkten deutscher Metropolen geliefert. Heute geht’s los mit Berlin, Hamburg und München. Außerdem haben unsere Analysten Andreas Kunert, Saskia Kalweit und Michael Fenderl die Ergebnisse kommentiert.

 

Insgesamt 13 Städte haben wir analysiert – außer den TOP 7 sind auch Städte wie Freiburg und Karlsruhe darunter. Zum Start der Trendviertel-Serie haben wir per Vogelperspektive mal einen kurzen Blick auf die ausgewerteten Städte geworfen.

 

Auffällig ist, dass …

 

… nach zehn Jahren von teilweise kräftigen Einwohneranstiegen, vor allem aufgrund von Zuzügen, der Zuwachs nun deutlich geringer ausfällt. In Essen, Stuttgart, Karlsruhe und Ingolstadt war sogar ein Rückgang zu verzeichnen.

… fast überall zu wenig neue Wohnungen auf den Markt kamen, um den Bedarf zu decken. Immerhin steigen an einigen Orten nach einer Delle, die häufig bis 2024 angehalten hat, wieder die Baugenehmigungszahlen – zumindest für die Zukunft stimmt das vorsichtig optimistisch.

… die Preise für Eigentumswohnungen in allen betrachteten Städten wieder ansteigen, nachdem der Zinsschock 2022/23 für eine Seitwärtsbewegung oder sogar Rückgang gesorgt hatte.

 

Basis unserer Daten ist die in Deutschland einzigartige Transaktionsdatenbank, in die mehr als 700 Kreditinstitute vierteljährlich Transaktionsdaten aus ihrem Immobilienfinanzierungs-Geschäft einliefern. Exklusiv für das Handelsblatt haben wir die Daten für jeden Postleitzahlbereich in den ausgewählten Städten ausgewertet.