Die vdpResearch GmbH ist die Immobilienmarktforschungsgesellschaft des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken e.V. (vdp). Ihre Aufgabe ist die Erfassung, Analyse und Prognose von Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt sowie die Bereitstellung von Bewertungsparametern und -modellen.


Monitoring

vdpResearch beobachtet die inländischen Wohn- und Gewerbeimmobilienmärkte auf der Grundlage der Transaktionsdatenbank. Anhand ausgewählter Messvariablen wird in Jahresabständen für acht Objektarten festgestellt, wie stark sich die Preise für die jeweilige Immobilienart in den vergangenen drei Jahren verändert haben.

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Preisspiegel

Ein zentrales Merkmal des deutschen Immobilienmarktes sind ausgeprägte regionale Unterschiede im Niveau der Mieten, Preise und Liegenschaftszinssätze. Dies liegt zum einen an der Standortgebundenheit von Immobilien. Zum anderen haben Privathaushalte und Unternehmen deutliche Präferenzen für einzelne Regionen und innerhalb dieser für einzelne innerörtliche Lagen.

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Indizes

Die vdpResearch veröffentlicht für die interessierte Öffenlichkeit regelmäßig transaktionsbasierte Miet- und Preisindizes zur Entwicklung der Immobilienmärkte in Deutschland. Mit diesen Indizes werden zeitnahe und verlässliche Marktinformationen bereitgestellt.

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Bewertung

Die vdpResearch stellt für die Markt- und Beleihungswertermittlung zentrale Bewertungsparameter bereit. Statistische Grundlage ist die Transaktionsdatenbank. Darüber hinaus entwickelt und betreibt die vdpResearch Modelle zur Bewertung von Immobilien, die den gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen an eine Immobilienwertermittlung im Kreditprozess entsprechen.

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Prognose

vdpResearch prognostiziert die Entwicklung der wohnungswirtschaftlichen und gewerblichen Immobilienmärkte im Inland und Ausland. Die Vorhersagen sind durch ihre modellgestützte Fundierung sowie eine tiefgehende Differenzierung von aggregierten Kenngrößen gekennzeichnet. Beispielsweise werden für verschiedene Marktsegmente Mieten, Preise, Neubautätigkeit und der Grad der Marktanspannung prognostiziert. Der Prognosehorizont beträgt fünf Jahre.

1. Quartal 2016
Selbst genutztes Wohneigentum 4,7 %
Eigenheime 4,4 %
Eigentumswohnungen 5,7 %
Mehrfamilienhäuser 8,0 %
Liegenschaftszinssatz -3,7 %
Neuvertragsmieten 4,0 %
1. Quartal 2016
Büro 5,0 %
Liegenschaftszinssatz -2,6 %
Neuvertragsmieten 2,3 %
Einzelhandel 1,5 %
Liegenschaftszinssatz -1,1 %
Neuvertragsmieten 0,4 %
1. Quartal 2016
Gesamt 5,8 %
Wohnen 6,4 %
Gewerbe 3,8 %
Veränderung zum Vorjahresquartal
Stand: Mai 2016

Blog - letzte Beiträge


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Andreas Kunert

Das 1. Quartal 2016 ist weiterhin durch steigende Preise für in Deutschland gelegene Wohn- und Gewerbeimmobilien geprägt. Der vdp Immobilienpreisindex (GRX) legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,8 % auf 131,2 Punkte zu.

Es sind vor allem die Wohnimmobilienmärkte, die eine sehr dynamische Preisentwicklung zeigen. So ist der Kapitalwertindex für Mehrfamilienhäuser um 8 % gestiegen. Dies ist zum einen auf steigende Neuvertragsmieten zurückzuführen, die im Vergleich zum 4. Quartal 2015 ein Plus von 4 % aufweisen. Hier ist es vor allem die angespannte Lage in den deutschen Groß- und Universitätsstädten, in denen ein hoher Zuzug an Menschen auf ein geringes Angebot an Wohnraum trifft.

Auf der anderen Seite sorgen die niedrigen Zinsen dafür, dass Mehrfamilienhäuser sowohl von privaten als auch von institutionellen Investoren immer noch als lohnendes Investment wahrgenommen werden. Da das Angebot begrenzt ist, führt der sich verschärfende Wettbewerb zu steigenden Kaufpreisen. Dies drückt sich in der Folge in weiter sinkenden Liegenschaftszinsen aus. Der entsprechende Index gab im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,7 % nach.

Auch auf dem Markt für selbst genutztes Wohneigentum gehen die Preise weiter nach oben. Der vdp Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum legte im Jahresvergleich um 4,7 % zu. Dieser Anstieg ist zum einen auf die immer noch starke Nachfrage in den Metropolen zu begründen, der sich aber zunehmend auch auf die angrenzenden Regionen ausweitet. Gestützt wird die Nachfrage von den aktuell guten Arbeitsmarktbedingungen und dem niedrigen Zinsniveau. Dies führte zu einem Anstieg der Preise für Eigentumswohnungen um 5,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Gleichzeitig legten die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im gleichen Zeitraum um 4,4 % zu.

Die guten konjunkturellen Rahmenbedingungen ließen auch die Preise für Gewerbeimmobilien im 1. Quartal 2016 weiter anziehen. Der entsprechende Kapitalwertindex legte um 3,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Maßgeblich trugen die Büroimmobilien als stärkste Anlageklasse im gewerblichen Immobilienmarkt mit einem Anstieg der Kapitalwerte um 5 % hierzu bei. Diese Entwicklung lässt sich zum einen über die stabilen ökonomischen Fundamentaldaten begründen, welche die Büroflächennachfrage begünstigen. In Verbindung mit sinkenden Leerständen führte dies zu einem Anstieg der Neuvertragsmieten für Büroflächen um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Gleichzeitig sind Büroimmobilien als Anlageobjekt weiterhin im Fokus von Investoren. Der starke Wettbewerb auf der Käuferseite führte zu weiter steigenden Preisen bzw. fallenden Liegenschaftszinsen. Entsprechend sank der Liegenschaftszinssatzindex für Büroimmobilien im gleichen Zeitraum um 2,6 %.

Am Markt für Einzelhandelsimmobilien legte der Kapitalwertindex um 1,5 % zu. Dem liegt zum einen ein Anstieg der Mieten für Einzelhandelsflächen von 0,4 % zum Vorjahresquartal zugrunde. Andererseits sank der Index der Liegenschaftszinsen über demselben Zeitraum um 1,1 %. Auch hier zeichnet sich das knappe Angebot an Einzelhandelsimmobilien als ursächlich für den Anstieg der Kaufpreise und den damit verbundenen Rückgang der Liegenschaftszinsen.

 

 

Selbst genutztes Wohneigentum: +4,7 %*
Mehrfamilienhäuser: +8,0 %*
Büroimmobilien: +5,0 %*
Einzelhandelsimmobilien: +1,5 %*
* gegenüber Vorjahresquartal

 


Alle Indizes werden von der vdpResearch GmbH im Auftrag des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) auf der Grundlage einer umfassenden Transaktionsdatenbank, welche die Transaktionen der teilnehmenden Finanzinstitute enthält, berechnet. Die Indizes werden quartalsweise veröffentlicht. Weiterführende Informationen bezüglich der Berechnung der einzelnen Indizes finden sich auf der Webseite der vdpResearch GmbH unter www.vdpresearch.de/vdp-immobilienpreisindizes/.

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Andreas Kunert

Zum Jahresende 2015 hat die Nachfrage nach deutschen Wohn- und Gewerbeimmobilien nochmals an Fahrt gewonnen, mit der Folge, dass sich der vdp Immobilienpreisindex im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,3 % erhöhte. Der Gesamtindex liegt somit heute bei 129,1 Punkten.

Nach wie vor dominiert der Wohnungsmarkt die Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Der vdp Immobilienpreisindex Wohnen weist ein Plus von 6,2 % aus. Insgesamt haben sich die Preise für Wohnimmobilien seit 2003 um 32 % erhöht. Den höchsten Wachstumsbeitrag lieferte der Markt für Mehrfamilienhäuser. Der vdp Kapitalwertindex erhöhte sich im Vergleich zum 4. Quartal 2014 um 7,8 %, die höchste Steigerungsrate seit Bestehen der vdp Index-Reihe. Die anhaltende Dynamik liegt zum einen an der nachhaltig hohen Nachfrage nach Wohnraum, die mit Blick auf die Flüchtlingsmigration auch im laufenden Jahr weiter anhalten wird. Folglich legten die Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern um 4,0 % zu.

Zum anderen ist die – geprägt durch das historisch niedrige Zinsniveau – anhaltend starke Nachfrage von Seiten privater und institutioneller Investoren in diesem Marktsegment ursächlich für den weiter sinkenden Liegenschaftszinssatzindex (-3,6 %). Die Nachfrage zeigt sich nicht zuletzt an dem hohen Transaktionsvolumen bei Wohnungsportfolios.

Auch die Nachfrage nach Eigentumswohnungen belebte sich im vierten Quartal nochmals spürbar, mit der Folge, dass die Preise in diesem Segment im Vorjahresvergleich um 5,2 % gestiegen sind. Eigenheime entwickelten sich mit Plus 4,0 % etwas schwächer. In der Summe sind die Preise für selbst genutztes Wohneigentum um 4,4 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, sodass der vdp Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum aktuell 128,2 Punkte aufweist.

Der gewerbliche Investmentmarkt verzeichnete im vierten Quartal 2015 einen deutlichen Investitionsschub. Dementsprechend hat sich auch der Preisanstieg verstärkt. Im Vergleich zu Vorjahresquartal sind die Preise um 2,6 % gestiegen. Der Kapitalwertindex erreicht mittlerweile 120,3 Punkte. Eine besonders kräftige Preiserhöhung verbuchten dabei Büroimmobilien, deren Kapitalwerte gegenüber dem vierten Quartal 2014 ein Plus von 3,0 % ausweisen. Hierzu hat neben dem Investmentmarkt – der vdp Liegenschaftszinssatzindex ist um 1,5 % gesunken – auch der Nutzermarkt beigetragen. Dieser verzeichnete im vierten Quartal einen überdurchschnittlich hohen Büroflächenumsatz. Insgesamt sind die Büromieten um 1,5 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.

Ein ebenfalls erfolgreiches viertes Quartal 2015 verbuchte der Markt für Einzelhandelsimmobilien sowohl auf dem Transaktions- als auch Vermietungsmarkt. So hat sich das Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Der vdp Liegenschaftszinssatzindex spiegelt mit einem Minus von 1,6 % diesen Anlagedruck wider. Gleichzeitig sind die Einzelhandelsmieten um 0,5 % gestiegen. Insgesamt führte diese Entwicklung zu einem Anstieg der Kapitalwerte für Einzelhandelsimmobilien um 2 % (Q4.2015 = 100,8 Punkte).

 

Selbst genutztes Wohneigentum: +4,4%*
Mehrfamilienhäuser: +7,8 %*
Büroimmobilien: +3,0 %*
Einzelhandelsimmobilien: +2,0 %*
* gegenüber Vorjahresquartal

 


Alle Indizes werden von der vdpResearch GmbH im Auftrag des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) auf der Grundlage einer umfassenden Transaktionsdatenbank, welche die Transaktionen der teilnehmenden Finanzinstitute enthält, berechnet. Die Indizes werden quartalsweise veröffentlicht. Weiterführende Informationen bezüglich der Berechnung der einzelnen Indizes finden sich auf der Webseite der vdpResearch GmbH unter www.vdpresearch.de/vdp-immobilienpreisindizes/.

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